CSC Business Center Rhein Main

Wiesbaden, Allemagne
Photo © Roland Halbe
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Architectes
K T P Kauffmann Theilig & Partner
Adresse
Abraham-Lincoln-Park 1, 65189 Wiesbaden, Allemagne
Année
2002

Das Projekt – Der Bürokomplex „CSC Business Center Rhein Main“ in Wiesbaden wurde im Auftrag des Projektentwicklers Köllmann AG als Renditeobjekt für die Deutsche Grundbesitz Investment-Gesellschaft mbH von Kauffmann Theilig & Partner gestaltet.

Hauptziele des Bauvorhabens waren von Beginn an, ein signifikantes, für den langjährigen Mieter CSC Ploenzke gut nutzbares Gebäude zu entwickeln, das gleichzeitig in wirtschaftlicher Hinsicht durch geringe Herstellungs- und Unterhaltskosten und leichte Wiedervermietbarkeit eine hohe Rendite gewährleistet.

Der städtebauliche Masterplan – Dem Projekt vorangegangen war die Entwicklung eines Masterplanes für einen neuen Business-Park am östlichen Standrand von Wiesbaden, dem Abraham-Lincoln-Park. Dieser Masterplan wurde Grundlage für einen neuen Bebauungsplan.

Ziel des städtebaulichen Konzeptes war es, die großen Gebäudevolumina entsprechend ihrer geografischen und naturräumlichen Lage in eine offene, luftige und landschaftlich orientierte Bebauung zu übersetzen. Durch das modulhafte Konzept der differenzierten Gebäudemassen ist ein sehr individuelles, aber dennoch einheitliches Erscheinungsbild entstanden.

Das Gebäudekonzept – Das Grundkonzept für das neuen Gebäude ist abgeleitet aus den städtebaulichen Rahmenbedingungen und den funktionalen und wirtschaftlichen Anforderungen an das Projekt.

Ziel war es, die große Masse der Büroräume „seriell“ in sich wiederholenden Grundeinheiten unterzubringen, die in sich eine gute Nutzbarkeit und hohe Flexibilität bei geringen spezifischen Baukosten bieten. Die drei Hauptbaukörper mit ihren durchgängigen Elementfassaden aus bedrucktem Glas nehmen diese Einheiten auf. Sie fächern sich 5-7-geschossig nach Süden zur offenen Landschaft hin auf.

Durch „Sonderelemente“ werden diese Hauptriegel gestalterisch und funktional ergänzt: Auf der Nordseite sind die Hauptbaukörper durch Brückenbauten verbunden. Eine hochtransparente Bauweise lässt maximale Durchsicht zu und differenziert die Gebäudevolumina. Expressive gestaltete, metallische „Kopfbauten“ markieren signifikant die Eingangsbereiche und bieten besondere (Büro- und Besprechungs-) Räume. Das von Nordweisen nach Südosten um sieben Meter fallende Gelände ist in die Gebäudefigur integriert und bildet zwei mit Naturstein verkleidete Sockelgeschosse aus. Hier sind in variierenden Geschosshöhen Sonderfunktionen wie Kasino, Konferenzräume etc. untergebracht.

Die Fassaden – Das Fassadenkonzept leitet sich aus dem Gebäudekonzept der differenzierten Bauteile ab: Die Hauptriegel weisen geschlossene Brüstungen auf, so dass eine optimale Büronutzung gewährleistet ist und die verglasten Bereiche wirtschaftlich als Elementfassaden herstellbar sind. Bedruckte Gläser als Brüstungsbekleidungen bilden vorgehängte silbrig glänzende „Bänder“ vor den transparenten Fassadenteilen. Die metallische Fassade der expressiv gestalteten Kopfbauten ist zugleich Fortführung der bedruckten Glasfassade der Hauptbaukörper als auch - je nach Wetterlage - der prägnante Kontrast zu ihr. Die großformatigen Alubleche sind aus 3 mm starkem Material gefertigt, das in verschiedenen DB – Silbertönen beschichtet ist. Um den prägnanten, kubischen Charakter der „Köpfe“ zu betonen, sind die Kanten in einem sehr engen Radius gebogen. Die Bleche sind in eine Unterkonstruktion aus Aluminium U-Profilen eingehängt, die auf den bis zu 10º geneigten Stahlbetonwänden aufgebracht sind. Die Hanggeschosse bilden den Sockel des Hauses. Wie Erdschollen falten sich seine teilweise geneigten Wände nach oben auf. Sie sind mit Muschelkalkplatten verkleidet, die in ihrer warmen grau-bronzenen Farbe einen starken Kontrast zu den Glasfassaden der Obergeschosse bilden.

Projektentwicklung & Investor
Köllmann AG, Wiesbaden

Entwurf und Planung
Kauffmann Theilig & Partner
Ostfildern

Projektleitung
Julia Däfler

Projektarchitekten
Anja Kluge, Oliver Quirmbach, Udo Böhnisch, Heiner Walker, Michèle Silvetti, Björn Plohmann, Stefanie Bürg, Henning Töche-Mittler

Landschaftsplanung
Luz Landschaftsplanung
Stuttgart

Tragwerk
Bollinger + Grohmann
Frankfurt

HLS-Planung
Schindler IG
Frankfurt

Elektro-Planung
Ing.-Büro Borchert,
Willinghausen

Fassade
AMP
Neuss

Bauphysik
Horstmann + Berger
Altensteig

Brandschutz
Halfkann + Kirchner
Erkelenz

Projektkosten
69,0 Mio. €

BGF
51.500 qm

BRI
195.000 qm

Arbeitsplätze
1.100

Stellplätze
619

Leistungsphasen nach HOAI
1 - 5 (6 - 9)

Städtebaulicher Entwurf
12/1997 - 12/1998

Planungsbeginn
02/1999

Baubeginn
05/2000

Baufertigstellung
03/2002

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