Centraal Station, Arnhem
Foto © Frank Hanswijk
Centraal Station, Arnhem
Foto © Frank Hanswijk
Centraal Station, Arnhem
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Centraal Station, Arnhem
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Centraal Station, Arnhem
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Centraal Station, Arnhem
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Centraal Station, Arnhem
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Arnhem Centraal Station

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Sede
Arnhem, Paesi Bassi
Anno
2015
Costo
1M - 100M
Architekt
Ben van Berkel, UN Studio

Vor 20 Jahren gewann Ben van Berkel mit UN Studio, Amsterdam, den Wettbewerb für die Neugestaltung des Hauptbahnhofs von Arnheim. Inspiriert von der hügeligen Landschaft um die niederländische Grossstadt entwickelten die Architekten ein Gebäude in Anlehnung an das Prinzip der Kleinschen Flasche, bei dem Innen und Aussen unmerklich ineinander übergehen. Die aus dem Entwurf resultierenden Fassaden sind Objektlösungen, wie sie nur mit Stahlprofilen realisiert werden können.

Die dynamische Struktur des Entwurfs erlaubt eine direkte Verbindung in jede Richtung und ohne jegliche Treppen. Weich fliessende Formen prägen die verglasten Gleisüberdachungen, die an einen Quersteg andocken, der wiederum über den Gleisen verläuft. Der Quersteg leitet Reisende in das Empfangsgebäude, welches sich mit seinen geschwungenen Formen dem Strom der täglich rund 55.000 Reisenden anpasst. Flach ansteigende Rampen und ge-schwungene Stege bündeln die Besucherströme und lassen sie sich auf kürzestem Weg wieder entflechten.

In Zusammenarbeit mit dem renommierten Ingenieurbüro Arup ist es gelungen, das Empfangsgebäude so zu konstruieren, dass nur eine einzige Stütze das Dach trägt, und das trotz der enormen Spannweite von bis zu 35 Metern. Die Stütze – sie baut sich um einen Hohlraum auf – erinnert an einen Baum, der sich nach oben hin verzweigt und mit seinen Ästen zum Glasdach öffnet. Um diese Stütze herum führt eine flach ansteigende Rampe vom Erdgeschoss nach oben. V-förmige Stützwände aus Beton, ebenfalls ein tragendes Element des Entwurfs, durchziehen das Gebäude von der untersten Ebene bis ins oberste Stockwerk. Sie dienen zum Teil als Erschliessungskerne; gleichzeitig gewähren sie den Einfall von Tageslicht und ermöglichen den Blick in die unteren Ebenen.

Licht, Weite und Blickbeziehungen prägen das Bahnhofsgebäude. Neben Sichtbeton ist Glas der meist genutzte Baustoff. Mit geschwungenen Glasfassaden enormen Formats öffnet sich das Empfangsgebäude als neues Tor zur Stadt. Bei Höhen von bis zu sechs und Längen bis zu 25 Metern liessen sich diese Fassaden nur als Stahlkonstruktion freitragend realisieren.

UN Studio wünschte sich eine filigrane, kaum wahrnehmbare Konstruktion. Die geschwungenen Fassaden wurden mit dem Stahlprofilsystem Jansen VISS Basic ausgebildet. Das trägerunabhängige Aufsatzsystem gewährt dem Architekten eine grosse gestalterische Freiheit bei gleichzeitig hoher Planung- und Prozesssicherheit, denn Jansen VISS Basic basiert auf dem bewährten VISS System. Mit Jansen VISS Basic lassen sich thermisch getrennte Fassaden auf frei wählbare Unterkonstruktionen aufbringen. Die objektspezifische Fassade des Arnheimer Bahnhofs konnte mit schmalen Profilansichten von nur 50 Millimeter realisiert werden. Die sich aus der Fassadenabwicklung heraus ergebenden Masse wurden bei der Montage vor Ort passgenau abgelängt.

Eingesetzte Jansen-Produkte:
VISS Basic

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