Projektwettbewerb Neubau Wohnsiedlung Herdernstrasse

Zürich
Situation
Drawing © Schneider Studer Primas
Grundriss Erdgeschoss
Drawing © Schneider Studer Primas
Visualization © Schneider Studer Primas
Grundriss 1. und 3. Obergeschoss
Drawing © Schneider Studer Primas
Visualization © Schneider Studer Primas
Ansichten
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Architecten
Schneider Studer Primas
Locatie
Zürich
Jaar
2014
Klant
Stadt Zürich Amt für Hochbauten
Team
Waldhauser+Hermann

Die städtebauliche Ausgangslage an der Herdernstrasse könnte heterogener nicht sein. Hier treffen stadtinfrastrukturelle Nutzungen wie Stadion, Schlachthof, Bushallen, Familiengartenareale, Schulhäuser und Turnhallen auf Fragmente und apologetische Ausläufer der Blockrandstadt aufeinander. Viele der erstgenannten Nutzungen lagen einst vor der Stadt oder besetzten wie im Fall der Schrebergartenanlage Brachland über dessen zukünftige Nutzung Unklarheit herrschte. Mittlerweile wächst die Wohnstadt darum herum und über diese Areale hinaus. Ein halbes Jahrhundert nach dem Bau der Wohnhochhäuser der Hardau soll mit der Implementierung einer Quartiererhaltungs- zone ein anderes städtebauliches Ideal, das des Blockrandes des 19. Jh. gegen die grossmasstäblichen Volumen und Leerstellen gesetzt werden.
Fragment
Die Antwort auf die gestellte Aufgabe kann nur eine fragmentarische sein. Gleichwohl erzählt das vorgeschlagene Projekt aber auch eine Geschichte von Vielschichtigkeit und vom Aufeinanderstoßen verschiedener Stadtvorstellungen, welche sich an diesem Ort manifestieren.Verweise auf vorgefundene Elemente wie das Tonnendach des Schlachthofes oder die Replik auf das Blockrandfragment an der Giebelfassade werden auf spielerische Weise miteinander verbunden. Das städtebaulich vorgegebene Blockrandvolumen erfährt durch die runden Einkerbungen darüberhinaus einen eigenen architektonischen Ausdruck.
Stadtraum und Hof
Wiewohl der geforderte Anteil des Vorgartens eingehalten wird, soll das Erdgeschoss doch einen für Passanten einladenden und städtischen Charakter ausstrahlen. Neben den Wohnungseingängen führen zahlreiche Zugänge zu den Gewerberäumen und erweitern das Trottoir bis zur Fassade.
Der Hofraum wird mit den Freiräumen des Kindergartens und gemeinschaftlichen Hofnutzungen für die Bewohner bespielt. Nischenhaltige Hecken für Spiel und Aufenthalt begrenzen den Hofraum zur Nachbarparzelle. Drei Nebengebäude, ein rundes Dach auf dem Hartplatz des Kindergartens ein Raum für Aussengeräte und ein offenes Dach mit Sitzbank und Feuerstelle für die Bewohner erweitern Nutzungen. Drei hohe Robinien mit feinem, gefiedertem Laub und zwei ausladende Magnolien ergänzen das Grün der Hecken und spenden Schatten im Sommer. Die Hofräume der Bewohner sind untereinander mit einem Weg entlang der Grenze verbunden, sodass jeweils ein zweiter. rückwärtiger Zugang zu den Treppenhäusern ermöglicht wird.

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